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Sicherheit, gerade in Windows-Umgebungen in Verbindung mit dem Internet, ist sehr umfangreich und komplex. Wir können hier leider nicht auf jedes Detail eingehen, nennen Ihnen aber trotzdem gerne ein paar Maßnahmen wie Sie Ihr System ein Stück weit sicherer machen können.

 

 

Sicherheit für das Betriebssystem:

  • Aktivieren Sie die automatischen Updates und installieren Sie diese auch
  • Prüfen Sie ob auf Ihrem Windows das aktuellste Servepack installiert ist
  • Nutzen Sie zum Sufen ein eingeschränktes Benutzerkonto.
  • Unter Windows Vista und 7 sollten Sie die UAC (User Account Control) aktivieren, bzw. auf die höchste Stufe stellen. Auch wenn die Warnungen sehr nervig sein können, tragen Sie doch zum Schutz des Systems bei.
  • Deaktivieren Sie die Autorun-Funktion! Sobald Sie ein neues Medium in Ihren PC stecken, sucht das System automatisch nach der Datei “Autorun.inf”, um z.B. das Installationsprogramm direkt zu starten oder ein Menü zu laden. Allerdings kann mit dieser Funktion auch Schadsoftware gestartet werden.
  • Ein Virenscanner darf grundsätzlich nicht fehlen! Die Auswahl an Antiviren-Software reicht von kostenlosen Scannern bis hin zu ganzen Security-Suiten. Grundsätzlich sollten Sie aber zumindest einen kostenlosen Virenscanner mit Echtzeitschutz installieren.
  • Verlassen Sie sich nicht nur auf Ihren Anti-Viren-Scanner! Aktuelle Virenscanner arbeiten hauptsächlich signaturbasiert, d.h. der Scanner durchsucht die Dateien im System und gleicht diese dann mit einer Datenbank im Hintergrund ab. Antispyware-Tools verwenden hier zusätzlich noch andere Erkennungstechniken, wie z.B. Heuristik oder proaktive Erkennung. Bewährt haben sich hier Malwarebytes Anti-Malware oder Spybot Search & Destroy. Runden Sie Ihren Schutz zusätzlich mit einem dieser Antispyware-Tools ab und überprüfen Sie Ihr System in periodischen Abständen.
  • Verwenden Sie eine Firewall! Sie können hier auf eine kostenpflichte Lösung, mit sehr vielen Konfigurationsmöglichkeiten zurück greifen oder aber in jedem Fall die interne Windows-Firewall aktivieren.
  • Halten Sie auch zusätzliche installierte Software wie z.B. Microsoft Office, Adobe Acrobat Reader, Jave, etc. immer auf dem aktuellsten Stand.
  • Halten Sie Ihr System sauber! Wer im Internet surft, hinterlässt eine ganze Menge Spuren, die auf Ihrem Rechner abgelegt werden, wie z.B. Cookies, temporäre Internetdateien, Verlauf, Formulardaten etc. Diese Daten verraten oft mehr über Sie, als Sie möchten. Von daher ist es wichtig, dass Sie Ihr System sauber halten und diesen Datenmüll von Zeit zu Zeit löschen. Ein nützliches Tool für diese Zwecke ist z.B. der CCleaner, mit dem Sie sich unter anderem von diesen Dateien trennen können.
  • Vermeiden Sie illegale Portale die den Download von kostenpflichtiger Software umsonst anbieten! Sogenannte “Vollversionen”, Key-Generatoren und Cracks enthalten mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit Schadsoftware. Auch Streamingportale mit aktuellen Kinofilmen sollten Sie vermeiden, da auch hier die Gefahr eines Drive-By-Downloads um ein vielfaches höher liegt, als bei legalen Webseiten. Davon mal abgesehen, dass beides rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte.
  • Verwenden Sie in jedem Fall Passwörter! Heutzutage reicht eine achtstellige Kombination aus Buchstaben und Zahlen schon nicht mehr aus. Bei der heutigen Technik und den modernen Entschlüsselungsmethoden sind einfache Zeichenketten innerhalb von Sekunden geknackt. Wenn Sie sich die Vielzahl von Passwörtern nicht mehr merken können, empfiehlt sich der Einsatz eines Passwort-Managers, z.B. KeePass.

Diese Liste lässt sich unendlich fortsetzen und dienen lediglich als Empfehlung. Einen 100% Schutz können wir Ihnen auch damit nicht garantieren.

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